Posts Tagged ‘Blowerdoor’

Serie – Dampfbremse und wasserdicht

Eine Dampfbremse (= Bestandteil der Luftdichtheitsebene) muss eigentlich keine Anforderungen zur Wasserdichtheit erfüllen. Im gegenständlichen Fall liegt nach wenigen Jahren ein massiver Schimmelpilzbefall sowie ein Befall von holzzerstörenden Pilzen an allen vorliegenden Dachgeschosswohnungen vor. Wie es dazu kommen konnte? Das es dazu kommen musste war die logische Folge einer fehlenden Dampfbremse im Bereich der Lichtkuppeln. Dass der Schaden so intensiv und nach nur 4 Jahren so heftig ausfiel, lag an einer Ansammlung von Baufehlern…

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Rechtsfälle – Gewährleistung

GEWÄHRLEISTUNG von Mag. Artur Machac:  Eine etwas ältere aber durchaus interessante Entscheidung des Bezirkgerichtes Klosterneuburg, welche in weiterer Folge vom Landesgericht Korneuburg bis zum Obersten Gerichtshof durchgefochten wurde, möchte ich heute referieren. Im Jahre 2004 beauftragte der Kläger eine Erzeugerfirma mit der Herstellung eines Kachelofens samt Heizansatz zum Preis (inkl. Montage) von € 8.700,00. Die Aufstellung des Ofens erfolgte nicht mangelfrei. Unter anderem zeigte sich, dass das Sichtfenster des Ofens stark verrußte. Auch konnte die Luftzufuhr nicht ganz geöffnet werden. Es kam zu einer Verbesserung, wobei hier dem Unternehmen ein weiterer Fehler unterlief, nämlich eine Mutter abriss und es überhaupt nicht mehr möglich war die Luftzufuhr zu verändern. Zwischenzeitig untersagte die Marktgemeinde per Bescheid die Weiterbetreibung des Ofens.

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Vortrag zum Thema “dauerhaft luftdicht Kleben”

Die “Haltbarkeit” unserer Häuser liegt oftmals über der von wichtigen Einbauteilen. Dass eine Wandmalerei nach Jahren Gebrauchsspuren aufweist und erneuert werden muss liegt auf der Hand. Bei der Luftdichtheitsebene, den inneren Dampfbremsen einer Gebäudehülle wird es interessant. Hier wird derzeit noch nach Belieben geklebt und experimentiert.

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Elektrokabel durch die Wand = Wasserschaden

Die heutige Leckortung hat nicht lange gedauert, ein kleiner Wasserfleck und darüber eine Terrasse. Na nichts wie hinauf, wird ja wieder die Terrasse schuld sein. Ja das hat dann auch gestimmt, aber nur indirekt. Der Elektriker hat einen Panzerschlauch für die Verkabelung eines Klimagerätes durch  die Wand und das Wärmedämmverbundsystem (WDVS) geführt. Hier sind demnach 2 Fehler vorhanden:

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Luftdichtheit und Vollwärmeschutzfassaden

Im Umgang mit Passivhäusern muss man über die Notwendigkeit Außenrolläden nur elektrisch zu betreiben nicht mehr diskutieren. Respektive ist eine mechanische Kurbel zum Betätigen des Rolladens fast nicht luftdicht herzustellen. (Es ist technisch schon möglich) Und flache Bänder jedenfalls nicht. Und nachdem Lüftungswärmeverluste im Passivhaus auf ein hygienisches Mindestmaß (0,2 – 0,5) zu reduzieren sind, haben sich elektrisch betriebene Sonnenschutzsysteme schon als Standard durchgesetzt. Nur, wie soll ich es vorsichtig formulieren? Im normalen Baustandard ohne Wohnraumlüftung wäre eine Luftwechselzahl von 3 pro Stunde bei 50Pascal Differenzdruck zulässig. Je nach Art der Leckagevolumenströme könnte man von einer zwingenden Sanierungsnotwendigkeit erst ab einer Luftwechselzahl von 5 ausgehen.

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